____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
BlÀhung
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
BlĂ€hung ist der in der Medizin gebrĂ€uchliche Fachausdruck fĂŒr die normale Gasansammlung im Darm, die aufgrund der VerdauungsvorgĂ€nge im Verdauungstrakt von höheren vielzelligen Tieren einschlieĂlich des Menschen entsteht und dabei das Hohlorgan Darm aufblĂ€ht.cite-ref-1[1]cite-ref-2[2] Der Abgang der BlĂ€hung(en) durch den Anus wird als Flatus (von lateinisch flatus âWind, BlĂ€hungâ), Windcite-ref-3[3] oder Darmwind bezeichnet. Als veraltet gelten die deutschen Bezeichnungen Leibwind und BlĂ€hwind. Umgangssprachlich werden je nach Region unterschiedliche volkstĂŒmliche lautmalerische Bezeichnungen fĂŒr die Darmwinde verwendet, z. B. Furzcite-ref-4[4] bzw. Furzencite-ref-5[5] oder Pups, in Bayern auch SchoaĂ, Ăsterreich auch Schas (auch Schaas geschrieben), Pimpf, Pumpfcite-ref-6[6]cite-ref-7[7] oder Pfurz.cite-ref-8[8]
Ein AufblĂ€hen des Darmlumens und damit des Bauchraumes durch eine ĂŒbermĂ€Ăige Gasansammlung ohne AbgĂ€nge wird als Meteorismus bezeichnet. Sitzen die Darmgase fest (Flatus incarceratus), kann es zu schmerzhaften BauchkrĂ€mpfen (Windkoliken) kommen. Flatulenz bezeichnet das verstĂ€rkte rektale Entweichen von Darmgasen, oft hervorgerufen durch verstĂ€rkte Entwicklung von Gasen im Verdauungstrakt (beispielsweise Methan, Kohlenstoffdioxid, Wasserstoff, Schwefelwasserstoff und anderen GĂ€r- bzw. Faulgasen) infolge Malassimilation (Probleme, NĂ€hrstoffe im Verdauungssystem aufzunehmen),cite-ref-hansen-9-0[9] bakterieller Fehlbesiedelungcite-ref-hansen-9-1[9] aus der Nahrung oder anderen Darmabschnittencite-ref-10[10] oder seltener durch Schlucken von Luft beim hastigen Essen, Trinken oder SchlĂŒrfen.cite-ref-hansen-9-2[9] Nach Ansicht von Ărzten gelten 24 GasabgĂ€nge in 24 Stunden als normal, erst ĂŒbermĂ€Ăiger Gasabgang wĂŒrde als Flatulenz bezeichnet.cite-ref-11[11] Das gesamte Beschwerdebild (Meteorismus mit Flatulenz) wird umgangssprachlich als BlĂ€hungen zusammengefasst.
Contents
âą Ursachen
âą Analytik
âą Behandlung
âą Hausmittel
âą Arzneimittel
âą Darmrohr
âą Trivia
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Ursachen
Beim normalen Verdauungsvorgang des Menschen, der bis zu 42 Stunden dauern kann, entstehen Darmgase. Der gröĂte Anteil diffundiert in den Blutkreislauf und wird ĂŒber die Lungen abgeatmet. Darmwinde sind dann ein GasĂŒberschuss von etwa 0,5 bis 1,5 Litern pro Tag, der nicht auf diesem Weg den Körper verlĂ€sst. Ursachen fĂŒr GasĂŒberschĂŒsse können die Zusammensetzung oder Menge der Nahrung oder Nahrungsbestandteile sein; ebenso Verdauungsstörungen (z. B. eine exokrine Pankreasinsuffizienz, bei denen einzelne NĂ€hrstoffe schlecht, verzögert oder gar nicht von der Darmwand aufgenommen werden und dann im Darm unter Gasbildung vergĂ€ren).
| Nahrungsmittel- bestandteil | HÀufigkeit ( Epidemiologie ) in der Bevölkerung | Beschwerdebild / Krankheitsbild |
|---|---|---|
| Milchzucker | etwa 15 % a) | Laktoseintoleranz |
| Fructose (Fruchtzucker) | etwa 10 % b) | Intestinale Fruktoseintoleranz |
| Histamin | etwa 1 % | Histamin-Intoleranz [ 16 ] |
| Gluten | etwa 0,2 % [ 17 ] (Details dort ) | Zöliakie [ 18 ] |
| Chitin [ 19 ] | | |
| ein hoher Anteil an wasserlöslichen Ballaststoffen [ 20 ] | | |
| HĂŒlsenfrĂŒchte c) | | |
| Inulin (in Topinambur , Yacon enthalten) | | |
| Zuckeraustauschstoffe Sorbit , Xylit und Mannit | | bei individueller UnvertrÀglichkeit [ 21 ] |
| Pentosane ; in HĂŒlsenfrĂŒchten [ 22 ] und Roggen (brot) [ 23 ] enthalten | | |
Laktoseintoleranz
(UnvertrĂ€glichkeit gegenĂŒber
Milchzucker
). Im deutschsprachigen Raum Europas sind ca. 15 % der erwachsenen Bevölkerung laktoseintolerant. Bei Afrikanern und Asiaten tritt die Laktoseintoleranz hÀufiger auf als bei EuropÀern.
Bei
Laktoseintoleranz
wird der in
Milch
und Milchprodukten enthaltene
Milchzucker
nicht im
DĂŒnndarm
aufgenommen, sondern beginnt dort und im
Dickdarm
zu gÀren. Es können jedoch auch eine Reihe weiterer Symptome auftreten (siehe
dort
).
Intestinale Fruktoseintoleranz: Wissenschaftliche Studien in verschiedenen LĂ€ndern zeigen, dass etwa ein Drittel der Menschen Fruktose schlecht durch den DĂŒnndarm aufnimmt (
Fruktosemalabsorption
).
Von dem Drittel der Menschen hat wiederum ungefÀhr ein Drittel Symptome durch die malabsorbierte Fructose,
beispielsweise BlĂ€hungen (weil die Fructose dann im DĂŒnndarm und Dickdarm vergĂ€rt),
Durchfall
,
Ăbelkeit
und
Bauchschmerzen
, in der Folge auch
Reizmagen
oder
Reizdarm
.
Der Verzehr von HĂŒlsenfrĂŒchten kann eine deutliche Steigerung der Gasproduktion bewirken, da sie die ZuckermolekĂŒle
Rhamnose
,
Raffinose
und
Stachyose
enthalten, die im
DĂŒnndarm
nicht verwertet werden können und erst im
Dickdarm
durch die Bakterien der
Darmflora
zersetzt werden. Diese Zuckerarten sind relativ gut wasserlöslich, ihr Gehalt in den besagten Nahrungsmitteln kann daher durch Einweichen derselben und WegschĂŒtten des Einweichwassers vermindert werden. Rhamnose und Stachyose kommen in höheren Konzentrationen auch in den Nahrungsmitteln
Zwiebeln
,
Staudensellerie
,
Kohl
,
KnÀckebrot
,
HĂŒhnereier
,
Sauerkraut
und
Wassermelonen
vor.
Sonstige Ursachen fĂŒr Darmgase:cite-ref-28[28]
âą kohlensĂ€urehĂ€ltige GetrĂ€nke (das meiste CO2 daraus verlĂ€sst durch AufstoĂen den Körper)
⹠Luft in Lebensmitteln (porige GebÀcke, SchÀume, aufgeschlagene Cremes und Schlagsahne)
⹠Eindiffusion aus venösem Blut
âą gasproduzierende und gasverbrauchende Bakterien: wasserstoffproduzierende Bakterien im Dickdarm sowie sulfatreduzierende Bakterien
âą Geschluckte Luft. Luftschlucken ist ein ĂŒblicher Vorgang, der beim Sprechen und beim Essen, vor allem beim schnellen Essen groĂer Portionen, auftritt. Solcherart geschluckte Luft kann durch RĂŒlpsen und Schluckauf ausgestoĂen werden oder zu BlĂ€hungen fĂŒhren.cite-ref-pleyer-21-1[21]
âą Aerophagie (ĂŒbermĂ€Ăiges Luftschlucken), mit Abgang geruchloser BlĂ€hungencite-ref-29[29]
⹠Verzehr von rohem Getreidebrei, frischem HefegebÀck oder Dörrobst.cite-ref-pleyer-21-2[21]cite-ref-30[30]
âą Beim Kauen der Nahrung wird diese mit Speichel vermischt. Die im Mundspeichel enthaltene Speichel-Amylase (Ptyalin) dient zur Zerlegung der in der Nahrung enthaltenen StĂ€rke.cite-ref-31[31] Eine ungenĂŒgende Einspeichelung â ĂŒblich beim schnellen Trinken â kann daher beim Genuss stĂ€rkehaltiger GetrĂ€nke (beispielsweise Getreidemilch, Reismilch, Sojamilch, Mandelmilch, Smoothies, naturtrĂŒbe ungefilterte FruchtsĂ€fte, GemĂŒsesĂ€fte) zur unzureichenden Zerlegung dieser Stoffe fĂŒhren. Dies bewirkt dann GĂ€rvorgĂ€nge der StĂ€rke im Gastrointestinaltrakt und daraus resultierend (zusammen mit einem ĂbermaĂ an Fruchtzuckercite-ref-32[32]cite-ref-33[33]cite-ref-34[34]) Beschwerden wie BlĂ€hungen und Flatulenz.cite-ref-35[35]cite-ref-36[36] Bei manchen Kuren wird daher das löffelweise Einnehmen von Obst- und GemĂŒsesĂ€ften empfohlen, um sie besser einzuspeicheln.cite-ref-37[37]
⹠Kreatin bei der Verwendung als NahrungsergÀnzungsmittel im Sport
⹠Zu Beginn einer Schwangerschaft wirkt ein erhöhter Spiegel des Hormons Progesteron beruhigend auf die Muskulatur der inneren Organe und somit auch auf die Peristaltik des Darmes. Der Darminhalt verweilt lÀnger im Darm und es treten daher vermehrt BlÀhungen auf.cite-ref-38[38]cite-ref-books-vaod8kxkui0c-102-39-0[39]cite-ref-40[40]
âą Reizdarmsyndrom
Physiologische VorgÀnge
Die Bestandteile der Abwinde sind Stickstoff (aus geschluckter Luft), Wasserstoff (als Abbauprodukt von Kohlenhydraten, siehe dazu Wasserstoffatemtest), Methan, Kohlenstoffdioxid sowie Schwefelverbindungen.
| Herkunft | Art | Menge pro Tag |
|---|---|---|
| Geschluckte Luft | hauptsÀchlich N 2 und O 2 | 2 Liter |
| CO 2 -Freisetzung im Magen durch die MagensĂ€ure und organische SĂ€uren der Nahrung | CO 2 | 15â30 Liter |
| bakterieller Nahrungsabbau | CO 2 H 2 H 2 S CH 4 | 15 Liter |
| Diffusion von Blutgasen in den Darmhohlraum | N 2 O 2 CO 2 | 15 Liter |
| insgesamt | | ungefÀhr 50 Liter |
| | | |
| Diffusion von Darmgasen ins Blut | | ungefÀhr 50 Liter |
| Analer Gasausstoà | | ungefÀhr 2 Liter |
Der GroĂteil der Darmgase wird wĂ€hrend der Verdauung durch Bakterien wie Escherichia coli, Bacteroides vulgatus oder Methanobrevibacter smithii erzeugt. Diese sind die Produzenten von Wasserstoff, Methan und Schwefelverbindungen, welche der Grund fĂŒr die leichte EntzĂŒndlichkeit des Flatus sind.
Kohlenstoffdioxid entsteht beispielsweise bei verschiedenen Arten der GÀrung oder wenn carbonathÀltige Nahrung im Magen mit SalzsÀure reagiert oder das Gas aus kohlensÀurehÀltiger Nahrung durch die stÀrkere SÀure freigesetzt wird
C O 3 2 â â + 2 H C l â¶ â¶ C O 2 â â + 2 C l â â + H 2 O {\displaystyle \mathrm {CO_{3}^{2-}+2\ HCl\longrightarrow CO_{2}\uparrow +2\ Cl^{-}+H_{2}O} }
FĂŒr den Geruch wurden frĂŒher die Substanzen Indol und Skatol sowie Schwefelwasserstoff verantwortlich gemacht. Gaschromatographische Untersuchungen im Jahre 1984 ergaben jedoch, dass Schwefelverbindungen wie Methanthiol, Schwefelwasserstoff und Dimethylsulfid primĂ€r die geruchsbildenden Bestandteile sind.cite-ref-44[44]
Die GerĂ€usche, die oft beim Entweichen der Gase entstehen, werden von der Vibration der Analöffnung verursacht. Das GerĂ€usch variiert je nach der Spannung des SchlieĂmuskels, der Geschwindigkeit, mit der das Gas ausgestoĂen wird, sowie dem Volumen der ausgestoĂenen Gasmenge.
urethritisDarmgase enthalten zwangslĂ€ufig Feuchte und diese die im Darm aufhĂ€ltigen Mikroorganismen. Dadurch kann es durch Keimverschleppung zu einer Urethritis (HarnwegsentzĂŒndung) aufgrund von Darmbakteriencite-ref-45[45] kommen.cite-ref-46[46]cite-ref-47[47]
Diffusion ins Blut und Ausatmen
Der gröĂte Anteil der Darmgase diffundiert in den Blutkreislauf und wird ĂŒber die Lungen abgeatmet. Ăber die ToxizitĂ€t von ins Blut eindiffundierten Darmgasen ist wenig bekannt, selbst die schwach narkotisierende Wirkung von Methancite-ref-48[48] ist umstritten.cite-ref-49[49]
Obwohl Schwefelwasserstoff auf Zellebene ZellvorgÀnge beeinflussen kann,cite-ref-50[50]cite-ref-51[51]cite-ref-52[52] wÀre eindiffundierender Schwefelwasserstoff im Blut toxisch. Er bildet mit Metallatomen Sulfide, zerstört so das HÀmoglobin und vermindert die Erythrocytenzahl.cite-ref-53[53] Ein Ausatmen erscheint daher unwahrscheinlich.
Halitosis (schlechter Atem) und Foetor ex ore (Mundgeruch) stammen laut einer Studie aus 2009 in 90 % der FĂ€lle aus dem Bereich der Mundhöhle und weitere 5â8 % aus dem HNO-Bereich, gastrointestinale Erkrankungen wĂ€ren in weniger als 0,1 % die Ursache.cite-ref-54[54]
Analytik
Die sichere qualitative und quantitative Bestimmung der einzelnen Bestandteile der Darmgase kann durch Kopplung der Gaschromatographie mit der Massenspektrometrie erfolgen.cite-ref-55[55]cite-ref-56[56] Die so identifizierten Bestandteile waren hauptsÀchlich Schwefelwasserstoff, Methanthiol und Dimethylsulfid.
Ungewollter Abgang
Die UnfĂ€higkeit, seine Darmgase willkĂŒrlich zurĂŒckzuhalten, wird als Flatusinkontinenz (âInkontinenz fĂŒr Flatusâ) bezeichnet.
Der ungewollte Abgang von Stuhl bei der Flatulenz kann bei Menschen im Alter von mehr als 4 Jahrencite-ref-57[57] diverse Ursachen haben, beispielsweise entzĂŒndliche Prozesse an dieser Stelle,cite-ref-ana-58-0[58] Analfisteln,cite-ref-ana-58-1[58] medizinische Traumen,cite-ref-ana-58-2[58] Störungen des limbischen Systems,cite-ref-ana-58-3[58] Colitis ulcerosa,cite-ref-ana-58-4[58] Morbus Crohn,cite-ref-ana-58-5[58] Rektumprolaps,cite-ref-ana-58-6[58] beginnende Demenzcite-ref-ana-58-7[58] oder neuronale SchĂ€dencite-ref-ana-58-8[58] oder ein Rektumkarzinom.cite-ref-ana-58-9[58]cite-ref-59[59]cite-ref-60[60] Bei oftmaligem Auftreten mit âLeidenscharakterâ wird eine rektale Untersuchung oder Rektoskopie empfohlen.cite-ref-ana-58-10[58]
Behandlung
Hausmittel
Gegen unangenehme BlÀhungen gibt es verschiedene Hausmittel:
⹠Verzicht auf Nahrungsmittel, die als blÀhungsfördernd gelten
âą Bei UnvertrĂ€glichkeit gewisser Nahrungsmittel: Verzicht auf diese Nahrungsmittel â beispielsweise auf Milchprodukte im Falle von Laktoseintoleranz oder auf Rotwein bzw. KĂ€se im Fall von Histamin-Intoleranz
âą Enzymersatztherapie (Pankreatin, Pilzenzyme) bei einer zugrunde liegenden exokrinen Pankreasinsuffizienzcite-ref-61[61]
âą Nachgeben von Stuhldrang (anstatt den Stuhlgang zurĂŒckzuhalten; dazu siehe Konstipation) mit âzwei, allenfalls drei Stuhlportionenâ,cite-ref-62[62] um lĂ€ngeres Verbleiben des Kotes im Dickdarm zu vermindern und den Dickdarm weitgehend auszurĂ€umen. Also Stuhlgang vor Besuch einer Sauna, einer Veranstaltung oder vor dem Zubettgehen.
âą Sowohl bei Kleinkindern als auch bei Erwachsenen kann die Bauchmassage Abhilfe schaffen, bei welcher der Bauch im Uhrzeigersinn kreisend sanft massiert wird. Dabei lösen sich eventuell festsitzende Gasblasen, die schmerzhaft drĂŒcken können.
⹠Eine Rollkur, bei der der Patient sich abwechselnd auf die eine und die andere Seite legt, so dass die Gase nach oben steigen bzw. von anderen, der Schwerkraft folgenden Darminhalten verdrÀngt werden (rein mechanisch) und dann einfacher ausgeschieden werden können.
âą Lokale WĂ€rme, zum Beispiel durch Auflegen einer WĂ€rmflasche
âą Verwendung so genannter Karminativa wie beispielsweise KĂŒmmel. Deren Wirkstoffe sind Ă€therische Ăle, die die Verkrampfung des Darms lösen und fĂŒr einen leichteren Abgang der Darmgase sorgen. Diese Mittel verhindern BlĂ€hungen allerdings nicht, sondern sorgen nur fĂŒr einen unauffĂ€lligeren Abgang von Darmgasen. Ătherische Ăle sind fĂŒr Kleinkinder allerdings nur begrenzt geeignet. Viele Ă€therische Ăle können allergiefördernd wirken.
Arzneimittel
Zudem gibt es antiflatulente Arzneimittel; Beispiele dafĂŒr sind Simeticon und Polydimethylsiloxan (PDMS), die beide entschĂ€umend wirken, und Aktivkohle, die die Gase ĂŒber ihre groĂe OberflĂ€che bindet. Besonders SĂ€uglinge schlucken beim Saugen viel Luft, die dann im Verdauungssystem voluminösen stabilen Schaum bildet. EntschĂ€umungsmittel bewirken die Auflösung dieser SchĂ€ume zu gröĂeren Gasblasen, die leichter und schneller ihren Weg durch den Darm finden. Eine deutsche Beobachtungsstudie konnte zeigen, dass eine Pflanzenkombination mit Myrrhe (plus Kamille und Kaffeekohle) bei Darmerkrankungen mit chronischem und akutem Durchfall wirksam und vertrĂ€glich ist. Besonders gut lindere die pflanzliche Dreierkombination auch die BlĂ€hungssymptomatik bei Reizdarmpatienten.cite-ref-63[63] Hierneben gibt es auch andere pflanzliche Arzneimittel, deren Wirkung durch verschiedene Gremien bestĂ€tigt wird (u. a. Wacholderbeerölcite-ref-64[64]).
Darmrohr
Ein Analpessar ist ein in den Anus eingefĂŒhrtes und dort platziertes Darmrohr, das ein kontinuierliches Entweichen der Darmgase ohne GerĂ€usche ermöglicht und somit einen BlĂ€hbauch und damit verbundene Leibschmerzen verhindert.cite-ref-65[65] Die spezielle Form des Röhrchens (Ă€hnlich einem Analplug) verhindert, dass es beim alltĂ€glichen Tragen als analer Fremdkörper im Rektum verschwindet. Bei SĂ€uglingen werden bei BlĂ€hungen neben dem Fliegergriff und zarten Bauchmassagen auch âBlĂ€hungshilfe-Katheterâ oder âBaby-Darmrohreâ verwendet. Siehe dazu auch Darmrohr#Anwendung.
KĂŒnstlerische Rezeption
⹠Von dem elsÀssischen Zeichner Tomi Ungerer illustriert: Der Furz. Vom Urknall bis heute. Die seit Menschengedenken umfassendste Dokumentation des Furzens (1980).cite-ref-66[66]
âą In dem Roman Doktor Proktors Pupspulver von Jo NesbĂž spielen Darmwinde eine groĂe Rolle. Das Buch wurde 2014 verfilmt.
⹠In der Comicserie Luzian Engelhardt von Dirk Seliger und Jan Suski spielt ein Höllenfurz namens Flatus eine wichtige Hauptrolle als Kompagnon des Teufels.
âą Die österreichische Band Erste Allgemeine Verunsicherung thematisierte den Furz in ihrem humorigen Song Einer geht um die Welt, erschienen 1990 auf dem Album Neppomukâs Rache.
âą Im Spielfilm Das groĂe Fressen, der den Suizid durch Essen zum Inhalt hat, stirbt einer der vier Protagonisten unter heftigen BlĂ€hungen.
âą Artie â Furz der Film, eine amerikanische Komödie (Originaltitel Artie - F.A.R.T.-THE MOVIE) mit Kevin P. Farley und Heather McComb.
Trivia
Ein ungewollter Stuhlabgang bei der Flatulenz wird umgangssprachlich auch als Falscher Freund bezeichnet.cite-ref-67[67]cite-ref-68[68]
Einige Menschen haben die FĂ€higkeit, durch gezieltes Spannen des DarmschlieĂmuskels die Tonhöhe der Abwinde zu modulieren. Der bekannteste dieser Kunstfurzer, die frĂŒher auf JahrmĂ€rkten und RummelplĂ€tzen auftraten, war der Franzose Joseph Pujol, der unter dem KĂŒnstlernamen Le PĂ©tomane (von französisch le pet âder Furzâ) auch im Pariser Moulin Rouge in den 1890er Jahren auftrat. Dabei soll Pujol die FĂ€higkeit gehabt haben, auch ĂŒber den Anus Luft einzusaugen und geruchsfrei GerĂ€usche und Töne produzieren zu können. Sein Repertoire umfasste die Imitation von Gewittern, von KanonenschlĂ€gen bis hin zur Intonation von Melodien.cite-ref-69[69] Auch in neuerer Zeit sind derartige Darbietungen bekannt geworden. Im Rahmen des von AndrĂ© Heller 1987 realisierten VergnĂŒgungsparks Luna Luna traten mehrere Kunstfurzer auf. Mit einer Ă€hnlichen Nummer reiste der unter dem KĂŒnstlernamen Mr. Methane auftretende Brite Paul Oldfield (* 1966) ab 1991 durch Fernsehshows rund um die Erde.
Darmgase bei Tieren
Nach SchĂ€tzungen der FAO werden 18 % der anthropogenen Treibhausgas-, 65 % der Lachgas-, 37 % der Methan- und 9 % der Kohlenstoffdioxid-Emissionen von Darmgasen (Flatus oder RĂŒlpser) der WiederkĂ€uer der Tierproduktion verursacht.cite-ref-70[70] Weltweit stĂŒnden heute 1,5 Milliarden Rinder auf der Weide. ErwĂ€rmt sich das Klima und steigen die Temperaturen, wĂŒrden Pflanzen weniger nĂ€hrstoffreich sein, dadurch wĂŒrde sich mehr Methan in den TiermĂ€gen bilden. Im Zuge der Temperaturerhöhung und weltweit wachsender TierbestĂ€nde könnte der Methan-AusstoĂ von Vieh bis 2050 auf einen ĂŒber 70 Prozent höheren Wert als zum gegenwĂ€rtigen Zeitpunkt steigen.cite-ref-71[71]
WiederkĂ€uer rĂŒlpsen groĂe Mengen der im Verdauungstrakt gebildeten Gase (wegen des unterschiedlichen Aufbaus, siehe dazu Pansen). Blockiert ein Pflanzenballen oder Fremdkörper in der Speiseröhre das AufstoĂen, so kann sich eine lebensbedrohende AufblĂ€hung (Pansentympanie) bilden, die von einem Tierarzt durch einen Pansenstich mit einem Trokar âentlĂŒftetâ werden kann (siehe dazu auch Kolik (Pferdekrankheit), Magentympanie oder Darmtympanie bei Meerschweinchenverwandten und Trommelsucht bei Kaninchen).
Siehe auch
âą Pneumatosis intestinalis (Gasansammlung in der Wand des Verdauungstrakts)
âą Roemheld-Syndrom (Herzbeschwerden, die durch Gasansammlungen im Darm und im Magen hervorgerufen werden).
âą Flatus vaginalis
âą Furzkissen
âą Stuhlformen
Literatur
âą Giulia Enders, Jill Enders (Illustrationen): Darm mit Charme. Alles ĂŒber ein unterschĂ€tztes Organ. Ullstein, Berlin 2014, ISBN 978-3-550-08041-8.
âą Tomi Ungerer (Illustrator): Der Furz. Hrsg.: Alfred Limbach, Robert PĂŒtz (= Heyne-BĂŒcher / 01. Nr. 6163). 14. Auflage. Heyne, MĂŒnchen 1995, ISBN 3-453-01678-5 (Erstausgabe: 1980).
âą Mary Roach: Schluck. Auf Entdeckungsreise durch unseren Verdauungstrakt. DVA, MĂŒnchen 2014, ISBN 978-3-421-04640-6 (Originaltitel: Gulp. Ăbersetzt von Katrin Behringer).
âą Barbara C. Bowen: The 'Honorable Art of Farting' in Continental Renaissance Literature. In: Jeff Persels, Russell Ganim (Hrsg.): Fecal Matters in Early Modern Literature and Art. Studies in Scatology. Studies in European Cultural Transition, Band 21. Ashgate, S. 1â13.
âą Keith Thomas: Der Furz im England des 17. Jahrhunderts. Soziale Peinlichkeit und Körperkontrolle? In: Historische Anthropologie, 2012, 20, Heft 2, S. 200â224.
Weblinks
Commons
: Flatulenz
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: BlÀhung
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Einzelnachweise
cite-note-11. â Kleineres Brockhausâsches Conversations-Lexikon fĂŒr den Handgebrauch. Brockhaus, 1854, S. 522 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-22. â G. Steinhauser: âDieâ BlĂ€hungen, ihr Wesen, ihre Beschwerden und schĂ€dlichen Einwirkungen auf den menschlichen Körper, und die hĂŒlfreichsten Mittel dagegen. Verlag der Jasperâschen Buchhandlung. Herrngasse Nr. 251, im FĂŒrst Liechtensteinâschen Palais, 1844, S. 5 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-33. â Pschyrembel, Seite 524
cite-note-44. â . In: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Hrsg.): Deutsches Wörterbuch. 16 BĂ€nde in 32 TeilbĂ€nden, 1854â1960. S. Hirzel, Leipzig. Jacob Grimm: Deutsches Wörterbuch: bd., I. abth., 1. hĂ€lfte. ForschelâGefolgsmann. Bearb. von J. Grimm, K. Weigand und R. Hildebrand. 1878. S. Hirzel, 1878, S. 951 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-55. â Vgl. auch Franz Maria Feldhaus: Ka-Pi-Fu und andere verschĂ€mte Dinge. Privatdruck, Berlin-Friedenau 1921 (= Quellenforschungen zur Geschichte der Technik und Industrie G. m. b. H.).
cite-note-66. â Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus. Walter de Gruyter, 2010, ISBN 978-3-11-092864-8, S. 467 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-77. â Rolf KlĂŒsener: Oma und der Karnickelorden. neobooks, 2014, ISBN 978-3-7380-0633-9 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-88. â Deutsch-Ăsterreichisches Wörterbuch (Memento vom 7. November 2011 im Internet Archive)
cite-note-hansen-99. â W. E. Hansen: Gastrointestinale Symptome. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-69511-7, S. 110 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-1010. â Christian LĂŒbbert: Bakterielle Fehlbesiedelung des DĂŒnndarms. In: H. Lehnert et al. (Hrsg.): Springer Reference Medizin. Springer, Berlin/Heidelberg.
cite-note-1111. â Sophie Faber: Das TRIAS-Handbuch â richtig selbst behandeln. Georg Thieme Verlag, 2007, ISBN 978-3-8304-3253-1, S. 230 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-1212. â Flatus retention is the major factor in diverticular disease, abgerufen am 7. MĂ€rz 2023.
cite-note-1313. â 'Let your flatulence fly, scientists urge passengers', abgerufen am 7. MĂ€rz 2023, basierend auf Flatulence on airplanes: just let it go
cite-note-1414. â wikihow.com, abgerufen am 19. Februar 2023.
cite-note-1515. â soranews.com, abgerufen am 19. Februar 2023.
cite-note-161. Reinhart Jarisch: Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit. Thieme 2004, ISBN 3-13-105382-8.
cite-note-keller-172. R. Keller: Klinische Symptomatik âZöliakie, ein Eisbergâ. In: Monatsschrift Kinderheilkunde. Heidelberg 151.2003, S. 706â714. ISSN 0026-9298
cite-note-183. Egid Strehl: ErnÀhrungsbasics. Govi-Verlag, 2018, ISBN 978-3-7741-1385-5, S. 93 (eingeschrÀnkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-194. www.gelbeseiten.de: Dieses GemĂŒse macht BlĂ€hungen: 5 blĂ€hende GemĂŒsesorten. (Memento vom 26. MĂ€rz 2019 im Internet Archive)
cite-note-205. Rolf BÀumer: Onkologische Pflege. Georg Thieme Verlag, 2008, ISBN 978-3-13-143871-3, S. 180 (eingeschrÀnkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-pleyer-2121. Brigitte Pleyer: ErnÀhrung im Alter. Springer-Verlag, 2017, ISBN 978-3-662-54889-9, S. 87 (eingeschrÀnkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-226. Hans-Dieter Belitz: Lehrbuch der Lebensmittelchemie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-08304-8, S. 683 (eingeschrÀnkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-237. Hans D. Belitz: Lehrbuch der Lebensmittelchemie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-08310-9, S. 528 (eingeschrÀnkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-248. www.nahrungsmittel-intoleranz.com: Steinzeitmenschen mit Laktoseintoleranz.
cite-note-rumessen-259. J.J. Rumessen, E. Gudmand-Hoyer: Absorption capacity of fructose in healthy adults. Comparison with sucrose and ist constituent monosaccharides. In: Gut. Band 27, 1986, S. 1161â1168.
cite-note-2610. A.S. Truswell, J.M. Seach, A.W. Thorburn: Incomplete absorption of pure fructose in healthy subjects and the facilitating effect of glucose. In: Am J Clin Nutr. Band 48, 1988, S. 1424â1430 (nutrition.org [PDF; 1,7 MB]).
cite-note-born-2711. P. Born, W. Kamenisch, S. MĂŒller, F. Paul: Fruktosemalabsorption â Normalisierung durch Glukosezugabe. In: Verdauungskrankheiten. Band 9, Nr. 6, 1991, S. 239â241.
cite-note-2828. â JĂŒrgen Ferdinand Riemann: Gastroenterologie in Klinik und Praxis. Georg Thieme Verlag, 2007, ISBN 978-3-13-158361-1, S. 97.
cite-note-2929. â Ferdinand Hoff: Ăber Aerophagie. In: MĂŒnchener Medizinische Wochenschrift. Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. 15â19, hier: S. 17.
cite-note-3030. â E. Lever, S. M. Scott, P. Louis, P. W. Emery, K. Whelan: The effect of prunes on stool output, gut transit time and gastrointestinal microbiota: A randomised controlled trial. Clin Nutr. 38(1), Feb 2019, S. 165â173. PMID 29398337
cite-note-3131. â Irmgard Frey: Krankenpflegehilfe. Georg Thieme Verlag, 2002, ISBN 978-3-13-475911-2, S. 68 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-3232. â FOCUS Online: NahrungsmittelunvertrĂ€glichkeit. TOMORROW FOCUS Media GmbH, 2014, S. 11 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-3333. â Anne Kamp: Fruktosearm genieĂen. GrĂ€fe Und Unzer, 2012, ISBN 978-3-8338-2988-8 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-3434. â B.O. Böhm: Klinische Diabetologie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-59539-4, S. 57 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-3535. â Maximilian Ledochowski: Wenn Brot & Getreide krank machen. Georg Thieme Verlag, 2011, ISBN 978-3-8304-6026-8, S. 91 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-3636. â Julia Seiderer-Nack: Was passiert im Darm? SĂŒdwest Verlag, 2014, ISBN 978-3-641-11815-0 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-3737. â Harald Stossier: Viva Mayr! Georg Thieme Verlag, 2012, ISBN 978-3-8304-6365-8 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-3838. â Brigitte Holzgreve: 300 Fragen zur Schwangerschaft. GrĂ€fe Und Unzer, 2012, ISBN 978-3-8338-3102-7 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-books-vaod8kxkui0c-102-3939. â Karin Schutt: Mein Begleiter durch die Schwangerschaft. GrĂ€fe Und Unzer, 2010, ISBN 978-3-8338-1842-4, S. 102 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-4040. â Maria Hengstberger: GynĂ€kologie von Frau zu Frau. Springer-Verlag, 2009, ISBN 978-3-211-29963-0, S. 58 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-4112. Hatto-Franz Fuchs: Gastrointestinaltrakt. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-86797-2, S. 426 (eingeschrÀnkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-andree-4242. â Bert-Andree Zucker: Kompendium der Tierhygiene. Lehmanns Media, 2016, ISBN 978-3-86541-909-5, S. 115 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-4343. â Gerhard Gottschalk: Welt der Bakterien, Archaeen und Viren. John Wiley & Sons, 2015, ISBN 978-3-527-68891-3, S. 114 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-4444. â Avery Gilbert: What the Nose Knows. Crown Publishers, 2008, ISBN 978-1-4000-8234-6, The Molecules That Matter, S. 28.
cite-note-4545. â Christian Jassoy: Hygiene, Infektiologie, Mikrobiologie. Georg Thieme Verlag, 2013, ISBN 978-3-13-151432-5, S. 272 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-4646. â Ernst G. Beck: Hygiene in Krankenhaus und Praxis. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-70813-8, S. 163.
cite-note-4747. â Reinhard Marre: Klinische Infektiologie. Elsevier, Urban & Fischer Verlag, 2013, ISBN 978-3-437-29216-3 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-4848. â Medizinische Klinik. Urban and Schwarzenberg, 1910 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-4949. â Wolfgang Weichardt: Ergebnisse der Hygiene Bakteriologie ImmunitĂ€tsforschung und Experimentellen Therapie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-92397-5, S. 185 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-5050. â Sophie Le Trionnaire, Alexis Perry, Bartosz Szczesny, Csaba Szabo, Paul G. Winyard, Jacqueline L. Whatmore, Mark E. Wood and Matthew Whiteman: The synthesis and functional evaluation of a mitochondria-targeted hydrogen sulfide donor, (10-oxo-10-(4-(3-thioxo-3H-1,2-dithiol-5-yl)phenoxy)decyl)triphenylphosphonium bromide (AP39). Med. Chem. Commun., 2014,5, 728-736
cite-note-5151. â Xu Cao, lei Ding, Zhi-Zhong Xie, Jin-Song Bian, Yong Yang, Matthew Whiteman, Philip K Moore: A Review of Hydrogen Sulfide Synthesis, Metabolism, and Measurement: Is Modulation of Hydrogen Sulfide a Novel Therapeutic for Cancer?; Antioxidants and Redox Signaling, Mai, 2018; doi:10.1089/ars.2017.7058
cite-note-5252. â Philip K. Moore: Chemistry, Biochemistry and Pharmacology of Hydrogen Sulfide. Springer, 2015, ISBN 978-3-319-18144-8, S. 337 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-5353. â J. D. SauerlĂ€nderâs Verlag: Landwirtschaftliche Forschung. J. D. SauerlĂ€nderâs Verlag, 1974 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-5454. â H. Schulze, P.-M JervĂže-Storm: Halitosis. In: ZWR 2012, 121(3), S. 94â104. Georg Thieme Verlag, Stuttgart / New York; doi:10.1055/s-0032-1311750; thieme-connect.com (PDF).
cite-note-5555. â CS. Probert, PR. Jones, NM. Ratcliffe: A novel method for rapidly diagnosing the causes of diarrhoea. In: Gut., 2004 Jan, 53(1), S. 58â61; PMID 14684577
cite-note-5656. â FL. Suarez, J. Springfield, MD. Levitt: Identification of gases responsible for the odour of human flatus and evaluation of a device purported to reduce this odour. In: Gut., 1998 Jul, 43(1), S. 100â104; PMID 9771412
cite-note-5757. â Symptomatische Therapie der Multiplen Sklerose. Georg Thieme Verlag, 2005, ISBN 3-13-133471-1, S. 72 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-ana-5858. â Hermann S FĂŒeĂl, Martin Middecke: Anamnese und klinische Untersuchung. Georg Thieme Verlag, 2010, ISBN 3-13-126884-0, S. 250 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-5959. â Heiner Greten, Franz Rinninger, Tim Greten: Innere Medizin, 13. Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-13-552213-5, S. 787.
cite-note-6060. â Linus Geisler: Innere Medizin. 19. Auflage. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-17-018768-9, S. 367.
cite-note-6161. â Arendt et al.: Treatment of meteoristic complaints in chronic pancreatitis. In: Verdauungskrankheiten. 1999; Jahrgang 17, Nr. 1: 10-15.
cite-note-6262. â Entleerungsverhalten - Weg mit der Zeitung
cite-note-6363. â U. Albrecht u. a.: Efficacy and safety of a herbal medicinal product containing myrrh, chamomile and coffee charcoal for the treatment of gastrointestinal disorders: a non-interventional study. (PDF). In: BMJ Open Gastro. 2014, S. 1:e000015, doi:10.1136/bmjgast-2014-000015, PMC 4533328 (freier Volltext)
cite-note-6464. â Arzneipflanze Wacholder. Kooperation Phytopharmaka, abgerufen am 22. Mai 2022.
cite-note-6565. â GĂŒnther H. Heepen: Chaos im Darm. GrĂ€fe Und Unzer, 2017, ISBN 978-3-8338-5824-6
cite-note-6666. â Robert PĂŒtz (Hrsg.): Der Furz. Vom Urknall bis heute. Die seit Menschengedenken umfassendste Dokumentation des Furzens. Zusammengestellt und kommentiert von Alfred Limbach, illustriert von Tomi Ungerer. Argos Press, Köln 1980.
cite-note-6767. â Peinliche Winde. Auf diepta.de, abgerufen am 14. April 2024.
cite-note-6868. â FrĂŒherkennung von Darmkrebs (PDF; 0,6 MB) auf der Website des Kantons Uri, abgerufen am 14. April 2024.
cite-note-6969. â Colin Goldner: Der Kunstfurzer
cite-note-7070. â Annamaria Grabowski: Schwein gehabt? epubli, 2014, ISBN 978-3-8442-9062-2, S. 13 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-7171. â Klimakiller Kuh, Pressemeldung der Senckenberg Gesellschaft fĂŒr Naturforschung