Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

BlÀhung
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
BlĂ€hung ist der in der Medizin gebrĂ€uchliche Fachausdruck fĂŒr die normale Gasansammlung im Darm, die aufgrund der VerdauungsvorgĂ€nge im Verdauungstrakt von höheren vielzelligen Tieren einschließlich des Menschen entsteht und dabei das Hohlorgan Darm aufblĂ€ht.cite-ref-1[1]cite-ref-2[2] Der Abgang der BlĂ€hung(en) durch den Anus wird als Flatus (von lateinisch flatus ‚Wind, BlĂ€hung‘), Windcite-ref-3[3] oder Darmwind bezeichnet. Als veraltet gelten die deutschen Bezeichnungen Leibwind und BlĂ€hwind. Umgangssprachlich werden je nach Region unterschiedliche volkstĂŒmliche lautmalerische Bezeichnungen fĂŒr die Darmwinde verwendet, z. B. Furzcite-ref-4[4] bzw. Furzencite-ref-5[5] oder Pups, in Bayern auch Schoaß, Österreich auch Schas (auch Schaas geschrieben), Pimpf, Pumpfcite-ref-6[6]cite-ref-7[7] oder Pfurz.cite-ref-8[8]

Ein AufblĂ€hen des Darmlumens und damit des Bauchraumes durch eine ĂŒbermĂ€ĂŸige Gasansammlung ohne AbgĂ€nge wird als Meteorismus bezeichnet. Sitzen die Darmgase fest (Flatus incarceratus), kann es zu schmerzhaften BauchkrĂ€mpfen (Windkoliken) kommen. Flatulenz bezeichnet das verstĂ€rkte rektale Entweichen von Darmgasen, oft hervorgerufen durch verstĂ€rkte Entwicklung von Gasen im Verdauungstrakt (beispielsweise Methan, Kohlenstoffdioxid, Wasserstoff, Schwefelwasserstoff und anderen GĂ€r- bzw. Faulgasen) infolge Malassimilation (Probleme, NĂ€hrstoffe im Verdauungssystem aufzunehmen),cite-ref-hansen-9-0[9] bakterieller Fehlbesiedelungcite-ref-hansen-9-1[9] aus der Nahrung oder anderen Darmabschnittencite-ref-10[10] oder seltener durch Schlucken von Luft beim hastigen Essen, Trinken oder SchlĂŒrfen.cite-ref-hansen-9-2[9] Nach Ansicht von Ärzten gelten 24 GasabgĂ€nge in 24 Stunden als normal, erst ĂŒbermĂ€ĂŸiger Gasabgang wĂŒrde als Flatulenz bezeichnet.cite-ref-11[11] Das gesamte Beschwerdebild (Meteorismus mit Flatulenz) wird umgangssprachlich als BlĂ€hungen zusammengefasst.

In einigen Gesellschaften sind FĂŒrze ein Tabu und werden deshalb zurĂŒckgehalten (was ungesund istcite-ref-12[12]cite-ref-13[13]) oder kontrolliert leise entlassen.cite-ref-14[14]cite-ref-15[15]

Das Entweichen von Gasen aus dem Magen durch die Speiseröhre wird als RĂŒlpsen, Aufstoßen oder ructus bezeichnet.

Contents

‱ Ursachen
‱ Analytik
‱ Behandlung
‱ Hausmittel
‱ Arzneimittel
‱ Darmrohr
‱ Trivia
‱ Siehe auch
‱ Literatur
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Ursachen

Beim normalen Verdauungsvorgang des Menschen, der bis zu 42 Stunden dauern kann, entstehen Darmgase. Der grĂ¶ĂŸte Anteil diffundiert in den Blutkreislauf und wird ĂŒber die Lungen abgeatmet. Darmwinde sind dann ein GasĂŒberschuss von etwa 0,5 bis 1,5 Litern pro Tag, der nicht auf diesem Weg den Körper verlĂ€sst. Ursachen fĂŒr GasĂŒberschĂŒsse können die Zusammensetzung oder Menge der Nahrung oder Nahrungsbestandteile sein; ebenso Verdauungsstörungen (z. B. eine exokrine Pankreasinsuffizienz, bei denen einzelne NĂ€hrstoffe schlecht, verzögert oder gar nicht von der Darmwand aufgenommen werden und dann im Darm unter Gasbildung vergĂ€ren).

| Nahrungsmittel- bestandteil | HÀufigkeit ( Epidemiologie ) in der Bevölkerung | Beschwerdebild / Krankheitsbild |
|---|---|---|
| Milchzucker | etwa 15 % a) | Laktoseintoleranz |
| Fructose (Fruchtzucker) | etwa 10 % b) | Intestinale Fruktoseintoleranz |
| Histamin | etwa 1 % | Histamin-Intoleranz [ 16 ] |
| Gluten | etwa 0,2 % [ 17 ] (Details dort ) | Zöliakie [ 18 ] |
| Chitin [ 19 ] | | |
| ein hoher Anteil an wasserlöslichen Ballaststoffen [ 20 ] | | |
| HĂŒlsenfrĂŒchte c) | | |
| Inulin (in Topinambur , Yacon enthalten) | | |
| Zuckeraustauschstoffe Sorbit , Xylit und Mannit | | bei individueller UnvertrÀglichkeit [ 21 ] |
| Pentosane ; in HĂŒlsenfrĂŒchten [ 22 ] und Roggen (brot) [ 23 ] enthalten | | |

Laktoseintoleranz

(UnvertrĂ€glichkeit gegenĂŒber

Milchzucker

). Im deutschsprachigen Raum Europas sind ca. 15 % der erwachsenen Bevölkerung laktoseintolerant. Bei Afrikanern und Asiaten tritt die Laktoseintoleranz hÀufiger auf als bei EuropÀern.

Bei

Laktoseintoleranz

wird der in

Milch

und Milchprodukten enthaltene

Milchzucker

nicht im

DĂŒnndarm

aufgenommen, sondern beginnt dort und im

Dickdarm

zu gÀren. Es können jedoch auch eine Reihe weiterer Symptome auftreten (siehe

dort

).

Intestinale Fruktoseintoleranz: Wissenschaftliche Studien in verschiedenen LĂ€ndern zeigen, dass etwa ein Drittel der Menschen Fruktose schlecht durch den DĂŒnndarm aufnimmt (

Fruktosemalabsorption

).

Von dem Drittel der Menschen hat wiederum ungefÀhr ein Drittel Symptome durch die malabsorbierte Fructose,

beispielsweise BlĂ€hungen (weil die Fructose dann im DĂŒnndarm und Dickdarm vergĂ€rt),

Durchfall

,

Übelkeit

und

Bauchschmerzen

, in der Folge auch

Reizmagen

oder

Reizdarm

.

Der Verzehr von HĂŒlsenfrĂŒchten kann eine deutliche Steigerung der Gasproduktion bewirken, da sie die ZuckermolekĂŒle

Rhamnose

,

Raffinose

und

Stachyose

enthalten, die im

DĂŒnndarm

nicht verwertet werden können und erst im

Dickdarm

durch die Bakterien der

Darmflora

zersetzt werden. Diese Zuckerarten sind relativ gut wasserlöslich, ihr Gehalt in den besagten Nahrungsmitteln kann daher durch Einweichen derselben und WegschĂŒtten des Einweichwassers vermindert werden. Rhamnose und Stachyose kommen in höheren Konzentrationen auch in den Nahrungsmitteln

Zwiebeln

,

Staudensellerie

,

Kohl

,

KnÀckebrot

,

HĂŒhnereier

,

Sauerkraut

und

Wassermelonen

vor.

Sonstige Ursachen fĂŒr Darmgase:cite-ref-28[28]

‱ kohlensĂ€urehĂ€ltige GetrĂ€nke (das meiste CO2 daraus verlĂ€sst durch Aufstoßen den Körper)
‱ Luft in Lebensmitteln (porige GebĂ€cke, SchĂ€ume, aufgeschlagene Cremes und Schlagsahne)
‱ Neutralisation von MagensĂ€ure und FettsĂ€uren mit dem Bicarbonat der VerdauungsdrĂŒsen
‱ Eindiffusion aus venösem Blut
‱ gasproduzierende und gasverbrauchende Bakterien: wasserstoffproduzierende Bakterien im Dickdarm sowie sulfatreduzierende Bakterien
‱ Geschluckte Luft. Luftschlucken ist ein ĂŒblicher Vorgang, der beim Sprechen und beim Essen, vor allem beim schnellen Essen großer Portionen, auftritt. Solcherart geschluckte Luft kann durch RĂŒlpsen und Schluckauf ausgestoßen werden oder zu BlĂ€hungen fĂŒhren.cite-ref-pleyer-21-1[21]
‱ Aerophagie (ĂŒbermĂ€ĂŸiges Luftschlucken), mit Abgang geruchloser BlĂ€hungencite-ref-29[29]
‱ Verzehr von rohem Getreidebrei, frischem HefegebĂ€ck oder Dörrobst.cite-ref-pleyer-21-2[21]cite-ref-30[30]
‱ Beim Kauen der Nahrung wird diese mit Speichel vermischt. Die im Mundspeichel enthaltene Speichel-Amylase (Ptyalin) dient zur Zerlegung der in der Nahrung enthaltenen StĂ€rke.cite-ref-31[31] Eine ungenĂŒgende Einspeichelung – ĂŒblich beim schnellen Trinken – kann daher beim Genuss stĂ€rkehaltiger GetrĂ€nke (beispielsweise Getreidemilch, Reismilch, Sojamilch, Mandelmilch, Smoothies, naturtrĂŒbe ungefilterte FruchtsĂ€fte, GemĂŒsesĂ€fte) zur unzureichenden Zerlegung dieser Stoffe fĂŒhren. Dies bewirkt dann GĂ€rvorgĂ€nge der StĂ€rke im Gastrointestinaltrakt und daraus resultierend (zusammen mit einem Übermaß an Fruchtzuckercite-ref-32[32]cite-ref-33[33]cite-ref-34[34]) Beschwerden wie BlĂ€hungen und Flatulenz.cite-ref-35[35]cite-ref-36[36] Bei manchen Kuren wird daher das löffelweise Einnehmen von Obst- und GemĂŒsesĂ€ften empfohlen, um sie besser einzuspeicheln.cite-ref-37[37]
‱ Kreatin bei der Verwendung als NahrungsergĂ€nzungsmittel im Sport
‱ Zu Beginn einer Schwangerschaft wirkt ein erhöhter Spiegel des Hormons Progesteron beruhigend auf die Muskulatur der inneren Organe und somit auch auf die Peristaltik des Darmes. Der Darminhalt verweilt lĂ€nger im Darm und es treten daher vermehrt BlĂ€hungen auf.cite-ref-38[38]cite-ref-books-vaod8kxkui0c-102-39-0[39]cite-ref-40[40]

Physiologische VorgÀnge

Die Bestandteile der Abwinde sind Stickstoff (aus geschluckter Luft), Wasserstoff (als Abbauprodukt von Kohlenhydraten, siehe dazu Wasserstoffatemtest), Methan, Kohlenstoffdioxid sowie Schwefelverbindungen.

| Herkunft | Art | Menge pro Tag |
|---|---|---|
| Geschluckte Luft | hauptsÀchlich N 2 und O 2 | 2 Liter |
| CO 2 -Freisetzung im Magen durch die MagensĂ€ure und organische SĂ€uren der Nahrung | CO 2 | 15–30 Liter |
| bakterieller Nahrungsabbau | CO 2 H 2 H 2 S CH 4 | 15 Liter |
| Diffusion von Blutgasen in den Darmhohlraum | N 2 O 2 CO 2 | 15 Liter |
| insgesamt | | ungefÀhr 50 Liter |
| | | |
| Diffusion von Darmgasen ins Blut | | ungefÀhr 50 Liter |
| Analer Gasausstoß | | ungefĂ€hr 2 Liter |

(Zum Vergleich: Ein Hausrind stĂ¶ĂŸt tĂ€glich etwa 200–400 Gramm Methancite-ref-andree-42-0[42] (oder 160 Litercite-ref-43[43]) aus, ein Schaf 25 g.cite-ref-andree-42-1[42])

Der Großteil der Darmgase wird wĂ€hrend der Verdauung durch Bakterien wie Escherichia coli, Bacteroides vulgatus oder Methanobrevibacter smithii erzeugt. Diese sind die Produzenten von Wasserstoff, Methan und Schwefelverbindungen, welche der Grund fĂŒr die leichte EntzĂŒndlichkeit des Flatus sind.

Kohlenstoffdioxid entsteht beispielsweise bei verschiedenen Arten der GÀrung oder wenn carbonathÀltige Nahrung im Magen mit SalzsÀure reagiert oder das Gas aus kohlensÀurehÀltiger Nahrung durch die stÀrkere SÀure freigesetzt wird

C O 3 2 − − + 2 H C l ⟶ ⟶ C O 2 ↑ ↑ + 2 C l − − + H 2 O {\displaystyle \mathrm {CO_{3}^{2-}+2\ HCl\longrightarrow CO_{2}\uparrow +2\ Cl^{-}+H_{2}O} }

FĂŒr den Geruch wurden frĂŒher die Substanzen Indol und Skatol sowie Schwefelwasserstoff verantwortlich gemacht. Gaschromatographische Untersuchungen im Jahre 1984 ergaben jedoch, dass Schwefelverbindungen wie Methanthiol, Schwefelwasserstoff und Dimethylsulfid primĂ€r die geruchsbildenden Bestandteile sind.cite-ref-44[44]

Die GerĂ€usche, die oft beim Entweichen der Gase entstehen, werden von der Vibration der Analöffnung verursacht. Das GerĂ€usch variiert je nach der Spannung des Schließmuskels, der Geschwindigkeit, mit der das Gas ausgestoßen wird, sowie dem Volumen der ausgestoßenen Gasmenge.

urethritisDarmgase enthalten zwangslĂ€ufig Feuchte und diese die im Darm aufhĂ€ltigen Mikroorganismen. Dadurch kann es durch Keimverschleppung zu einer Urethritis (HarnwegsentzĂŒndung) aufgrund von Darmbakteriencite-ref-45[45] kommen.cite-ref-46[46]cite-ref-47[47]

Diffusion ins Blut und Ausatmen

Der grĂ¶ĂŸte Anteil der Darmgase diffundiert in den Blutkreislauf und wird ĂŒber die Lungen abgeatmet. Über die ToxizitĂ€t von ins Blut eindiffundierten Darmgasen ist wenig bekannt, selbst die schwach narkotisierende Wirkung von Methancite-ref-48[48] ist umstritten.cite-ref-49[49]

Obwohl Schwefelwasserstoff auf Zellebene ZellvorgÀnge beeinflussen kann,cite-ref-50[50]cite-ref-51[51]cite-ref-52[52] wÀre eindiffundierender Schwefelwasserstoff im Blut toxisch. Er bildet mit Metallatomen Sulfide, zerstört so das HÀmoglobin und vermindert die Erythrocytenzahl.cite-ref-53[53] Ein Ausatmen erscheint daher unwahrscheinlich.

Halitosis (schlechter Atem) und Foetor ex ore (Mundgeruch) stammen laut einer Studie aus 2009 in 90 % der FĂ€lle aus dem Bereich der Mundhöhle und weitere 5–8 % aus dem HNO-Bereich, gastrointestinale Erkrankungen wĂ€ren in weniger als 0,1 % die Ursache.cite-ref-54[54]

Analytik

Die sichere qualitative und quantitative Bestimmung der einzelnen Bestandteile der Darmgase kann durch Kopplung der Gaschromatographie mit der Massenspektrometrie erfolgen.cite-ref-55[55]cite-ref-56[56] Die so identifizierten Bestandteile waren hauptsÀchlich Schwefelwasserstoff, Methanthiol und Dimethylsulfid.

Ungewollter Abgang

Die UnfĂ€higkeit, seine Darmgase willkĂŒrlich zurĂŒckzuhalten, wird als Flatusinkontinenz („Inkontinenz fĂŒr Flatus“) bezeichnet.

Der ungewollte Abgang von Stuhl bei der Flatulenz kann bei Menschen im Alter von mehr als 4 Jahrencite-ref-57[57] diverse Ursachen haben, beispielsweise entzĂŒndliche Prozesse an dieser Stelle,cite-ref-ana-58-0[58] Analfisteln,cite-ref-ana-58-1[58] medizinische Traumen,cite-ref-ana-58-2[58] Störungen des limbischen Systems,cite-ref-ana-58-3[58] Colitis ulcerosa,cite-ref-ana-58-4[58] Morbus Crohn,cite-ref-ana-58-5[58] Rektumprolaps,cite-ref-ana-58-6[58] beginnende Demenzcite-ref-ana-58-7[58] oder neuronale SchĂ€dencite-ref-ana-58-8[58] oder ein Rektumkarzinom.cite-ref-ana-58-9[58]cite-ref-59[59]cite-ref-60[60] Bei oftmaligem Auftreten mit „Leidenscharakter“ wird eine rektale Untersuchung oder Rektoskopie empfohlen.cite-ref-ana-58-10[58]

Behandlung

Hausmittel

Gegen unangenehme BlÀhungen gibt es verschiedene Hausmittel:

‱ Verzicht auf Nahrungsmittel, die als blĂ€hungsfördernd gelten
‱ Bei UnvertrĂ€glichkeit gewisser Nahrungsmittel: Verzicht auf diese Nahrungsmittel – beispielsweise auf Milchprodukte im Falle von Laktoseintoleranz oder auf Rotwein bzw. KĂ€se im Fall von Histamin-Intoleranz
‱ Enzymersatztherapie (Pankreatin, Pilzenzyme) bei einer zugrunde liegenden exokrinen Pankreasinsuffizienzcite-ref-61[61]
‱ Nachgeben von Stuhldrang (anstatt den Stuhlgang zurĂŒckzuhalten; dazu siehe Konstipation) mit „zwei, allenfalls drei Stuhlportionen“,cite-ref-62[62] um lĂ€ngeres Verbleiben des Kotes im Dickdarm zu vermindern und den Dickdarm weitgehend auszurĂ€umen. Also Stuhlgang vor Besuch einer Sauna, einer Veranstaltung oder vor dem Zubettgehen.
‱ Sowohl bei Kleinkindern als auch bei Erwachsenen kann die Bauchmassage Abhilfe schaffen, bei welcher der Bauch im Uhrzeigersinn kreisend sanft massiert wird. Dabei lösen sich eventuell festsitzende Gasblasen, die schmerzhaft drĂŒcken können.
‱ Eine Rollkur, bei der der Patient sich abwechselnd auf die eine und die andere Seite legt, so dass die Gase nach oben steigen bzw. von anderen, der Schwerkraft folgenden Darminhalten verdrĂ€ngt werden (rein mechanisch) und dann einfacher ausgeschieden werden können.
‱ Lokale WĂ€rme, zum Beispiel durch Auflegen einer WĂ€rmflasche
‱ Verwendung so genannter Karminativa wie beispielsweise KĂŒmmel. Deren Wirkstoffe sind Ă€therische Öle, die die Verkrampfung des Darms lösen und fĂŒr einen leichteren Abgang der Darmgase sorgen. Diese Mittel verhindern BlĂ€hungen allerdings nicht, sondern sorgen nur fĂŒr einen unauffĂ€lligeren Abgang von Darmgasen. Ätherische Öle sind fĂŒr Kleinkinder allerdings nur begrenzt geeignet. Viele Ă€therische Öle können allergiefördernd wirken.

Arzneimittel

Zudem gibt es antiflatulente Arzneimittel; Beispiele dafĂŒr sind Simeticon und Polydimethylsiloxan (PDMS), die beide entschĂ€umend wirken, und Aktivkohle, die die Gase ĂŒber ihre große OberflĂ€che bindet. Besonders SĂ€uglinge schlucken beim Saugen viel Luft, die dann im Verdauungssystem voluminösen stabilen Schaum bildet. EntschĂ€umungsmittel bewirken die Auflösung dieser SchĂ€ume zu grĂ¶ĂŸeren Gasblasen, die leichter und schneller ihren Weg durch den Darm finden. Eine deutsche Beobachtungsstudie konnte zeigen, dass eine Pflanzenkombination mit Myrrhe (plus Kamille und Kaffeekohle) bei Darmerkrankungen mit chronischem und akutem Durchfall wirksam und vertrĂ€glich ist. Besonders gut lindere die pflanzliche Dreierkombination auch die BlĂ€hungssymptomatik bei Reizdarmpatienten.cite-ref-63[63] Hierneben gibt es auch andere pflanzliche Arzneimittel, deren Wirkung durch verschiedene Gremien bestĂ€tigt wird (u. a. Wacholderbeerölcite-ref-64[64]).

Darmrohr

Ein Analpessar ist ein in den Anus eingefĂŒhrtes und dort platziertes Darmrohr, das ein kontinuierliches Entweichen der Darmgase ohne GerĂ€usche ermöglicht und somit einen BlĂ€hbauch und damit verbundene Leibschmerzen verhindert.cite-ref-65[65] Die spezielle Form des Röhrchens (Ă€hnlich einem Analplug) verhindert, dass es beim alltĂ€glichen Tragen als analer Fremdkörper im Rektum verschwindet. Bei SĂ€uglingen werden bei BlĂ€hungen neben dem Fliegergriff und zarten Bauchmassagen auch „BlĂ€hungshilfe-Katheter“ oder „Baby-Darmrohre“ verwendet. Siehe dazu auch Darmrohr#Anwendung.

KĂŒnstlerische Rezeption

‱ Von dem elsĂ€ssischen Zeichner Tomi Ungerer illustriert: Der Furz. Vom Urknall bis heute. Die seit Menschengedenken umfassendste Dokumentation des Furzens (1980).cite-ref-66[66]
‱ In dem Roman Doktor Proktors Pupspulver von Jo Nesbþ spielen Darmwinde eine große Rolle. Das Buch wurde 2014 verfilmt.
‱ In der Comicserie Luzian Engelhardt von Dirk Seliger und Jan Suski spielt ein Höllenfurz namens Flatus eine wichtige Hauptrolle als Kompagnon des Teufels.
‱ Die österreichische Band Erste Allgemeine Verunsicherung thematisierte den Furz in ihrem humorigen Song Einer geht um die Welt, erschienen 1990 auf dem Album Neppomuk’s Rache.
‱ Im Spielfilm Das große Fressen, der den Suizid durch Essen zum Inhalt hat, stirbt einer der vier Protagonisten unter heftigen BlĂ€hungen.
‱ Artie – Furz der Film, eine amerikanische Komödie (Originaltitel Artie - F.A.R.T.-THE MOVIE) mit Kevin P. Farley und Heather McComb.

Trivia

Ein ungewollter Stuhlabgang bei der Flatulenz wird umgangssprachlich auch als Falscher Freund bezeichnet.cite-ref-67[67]cite-ref-68[68]

Einige Menschen haben die FĂ€higkeit, durch gezieltes Spannen des Darmschließmuskels die Tonhöhe der Abwinde zu modulieren. Der bekannteste dieser Kunstfurzer, die frĂŒher auf JahrmĂ€rkten und RummelplĂ€tzen auftraten, war der Franzose Joseph Pujol, der unter dem KĂŒnstlernamen Le PĂ©tomane (von französisch le pet ‚der Furz‘) auch im Pariser Moulin Rouge in den 1890er Jahren auftrat. Dabei soll Pujol die FĂ€higkeit gehabt haben, auch ĂŒber den Anus Luft einzusaugen und geruchsfrei GerĂ€usche und Töne produzieren zu können. Sein Repertoire umfasste die Imitation von Gewittern, von KanonenschlĂ€gen bis hin zur Intonation von Melodien.cite-ref-69[69] Auch in neuerer Zeit sind derartige Darbietungen bekannt geworden. Im Rahmen des von AndrĂ© Heller 1987 realisierten VergnĂŒgungsparks Luna Luna traten mehrere Kunstfurzer auf. Mit einer Ă€hnlichen Nummer reiste der unter dem KĂŒnstlernamen Mr. Methane auftretende Brite Paul Oldfield (* 1966) ab 1991 durch Fernsehshows rund um die Erde.

Darmgase bei Tieren

Nach SchĂ€tzungen der FAO werden 18 % der anthropogenen Treibhausgas-, 65 % der Lachgas-, 37 % der Methan- und 9 % der Kohlenstoffdioxid-Emissionen von Darmgasen (Flatus oder RĂŒlpser) der WiederkĂ€uer der Tierproduktion verursacht.cite-ref-70[70] Weltweit stĂŒnden heute 1,5 Milliarden Rinder auf der Weide. ErwĂ€rmt sich das Klima und steigen die Temperaturen, wĂŒrden Pflanzen weniger nĂ€hrstoffreich sein, dadurch wĂŒrde sich mehr Methan in den TiermĂ€gen bilden. Im Zuge der Temperaturerhöhung und weltweit wachsender TierbestĂ€nde könnte der Methan-Ausstoß von Vieh bis 2050 auf einen ĂŒber 70 Prozent höheren Wert als zum gegenwĂ€rtigen Zeitpunkt steigen.cite-ref-71[71]

WiederkĂ€uer rĂŒlpsen große Mengen der im Verdauungstrakt gebildeten Gase (wegen des unterschiedlichen Aufbaus, siehe dazu Pansen). Blockiert ein Pflanzenballen oder Fremdkörper in der Speiseröhre das Aufstoßen, so kann sich eine lebensbedrohende AufblĂ€hung (Pansentympanie) bilden, die von einem Tierarzt durch einen Pansenstich mit einem Trokar „entlĂŒftet“ werden kann (siehe dazu auch Kolik (Pferdekrankheit), Magentympanie oder Darmtympanie bei Meerschweinchenverwandten und Trommelsucht bei Kaninchen).

Siehe auch

‱ Pneumatosis intestinalis (Gasansammlung in der Wand des Verdauungstrakts)
‱ Roemheld-Syndrom (Herzbeschwerden, die durch Gasansammlungen im Darm und im Magen hervorgerufen werden).
‱ Furzkissen
‱ Lungenemphysem (AufblĂ€hung der LungenblĂ€schen und der Lunge)

Literatur

‱ Giulia Enders, Jill Enders (Illustrationen): Darm mit Charme. Alles ĂŒber ein unterschĂ€tztes Organ. Ullstein, Berlin 2014, ISBN 978-3-550-08041-8.
‱ Tomi Ungerer (Illustrator): Der Furz. Hrsg.: Alfred Limbach, Robert PĂŒtz (= Heyne-BĂŒcher / 01. Nr. 6163). 14. Auflage. Heyne, MĂŒnchen 1995, ISBN 3-453-01678-5 (Erstausgabe: 1980).
‱ Mary Roach: Schluck. Auf Entdeckungsreise durch unseren Verdauungstrakt. DVA, MĂŒnchen 2014, ISBN 978-3-421-04640-6 (Originaltitel: Gulp. Übersetzt von Katrin Behringer).
‱ Barbara C. Bowen: The 'Honorable Art of Farting' in Continental Renaissance Literature. In: Jeff Persels, Russell Ganim (Hrsg.): Fecal Matters in Early Modern Literature and Art. Studies in Scatology. Studies in European Cultural Transition, Band 21. Ashgate, S. 1–13.
‱ Keith Thomas: Der Furz im England des 17. Jahrhunderts. Soziale Peinlichkeit und Körperkontrolle? In: Historische Anthropologie, 2012, 20, Heft 2, S. 200–224.

Weblinks

Commons

: Flatulenz

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: BlÀhung

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Kleineres Brockhaus’sches Conversations-Lexikon fĂŒr den Handgebrauch. Brockhaus, 1854, S. 522 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-22. ↑ G. Steinhauser: „Die“ BlĂ€hungen, ihr Wesen, ihre Beschwerden und schĂ€dlichen Einwirkungen auf den menschlichen Körper, und die hĂŒlfreichsten Mittel dagegen. Verlag der Jasper’schen Buchhandlung. Herrngasse Nr. 251, im FĂŒrst Liechtenstein’schen Palais, 1844, S. 5 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-33. ↑ Pschyrembel, Seite 524
cite-note-44. ↑ . In: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Hrsg.): Deutsches Wörterbuch. 16 BĂ€nde in 32 TeilbĂ€nden, 1854–1960. S. Hirzel, Leipzig. Jacob Grimm: Deutsches Wörterbuch: bd., I. abth., 1. hĂ€lfte. Forschel–Gefolgsmann. Bearb. von J. Grimm, K. Weigand und R. Hildebrand. 1878. S. Hirzel, 1878, S. 951 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-55. ↑ Vgl. auch Franz Maria Feldhaus: Ka-Pi-Fu und andere verschĂ€mte Dinge. Privatdruck, Berlin-Friedenau 1921 (= Quellenforschungen zur Geschichte der Technik und Industrie G. m. b. H.).
cite-note-66. ↑ Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus. Walter de Gruyter, 2010, ISBN 978-3-11-092864-8, S. 467 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-77. ↑ Rolf KlĂŒsener: Oma und der Karnickelorden. neobooks, 2014, ISBN 978-3-7380-0633-9 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-88. ↑ Deutsch-Österreichisches Wörterbuch (Memento vom 7. November 2011 im Internet Archive)
cite-note-hansen-99. ↑ W. E. Hansen: Gastrointestinale Symptome. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-69511-7, S. 110 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-1010. ↑ Christian LĂŒbbert: Bakterielle Fehlbesiedelung des DĂŒnndarms. In: H. Lehnert et al. (Hrsg.): Springer Reference Medizin. Springer, Berlin/Heidelberg.
cite-note-1111. ↑ Sophie Faber: Das TRIAS-Handbuch – richtig selbst behandeln. Georg Thieme Verlag, 2007, ISBN 978-3-8304-3253-1, S. 230 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-1212. ↑ Flatus retention is the major factor in diverticular disease, abgerufen am 7. MĂ€rz 2023.
cite-note-1313. ↑ 'Let your flatulence fly, scientists urge passengers', abgerufen am 7. MĂ€rz 2023, basierend auf Flatulence on airplanes: just let it go
cite-note-1414. ↑ wikihow.com, abgerufen am 19. Februar 2023.
cite-note-1515. ↑ soranews.com, abgerufen am 19. Februar 2023.
cite-note-161. Reinhart Jarisch: Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit. Thieme 2004, ISBN 3-13-105382-8.
cite-note-keller-172. R. Keller: Klinische Symptomatik „Zöliakie, ein Eisberg“. In: Monatsschrift Kinderheilkunde. Heidelberg 151.2003, S. 706–714. ISSN 0026-9298
cite-note-183. Egid Strehl: ErnÀhrungsbasics. Govi-Verlag, 2018, ISBN 978-3-7741-1385-5, S. 93 (eingeschrÀnkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-194. www.gelbeseiten.de: Dieses GemĂŒse macht BlĂ€hungen: 5 blĂ€hende GemĂŒsesorten. (Memento vom 26. MĂ€rz 2019 im Internet Archive)
cite-note-205. Rolf BÀumer: Onkologische Pflege. Georg Thieme Verlag, 2008, ISBN 978-3-13-143871-3, S. 180 (eingeschrÀnkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-pleyer-2121. Brigitte Pleyer: ErnÀhrung im Alter. Springer-Verlag, 2017, ISBN 978-3-662-54889-9, S. 87 (eingeschrÀnkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-226. Hans-Dieter Belitz: Lehrbuch der Lebensmittelchemie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-08304-8, S. 683 (eingeschrÀnkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-237. Hans D. Belitz: Lehrbuch der Lebensmittelchemie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-08310-9, S. 528 (eingeschrÀnkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-248. www.nahrungsmittel-intoleranz.com: Steinzeitmenschen mit Laktoseintoleranz.
cite-note-rumessen-259. J.J. Rumessen, E. Gudmand-Hoyer: Absorption capacity of fructose in healthy adults. Comparison with sucrose and ist constituent monosaccharides. In: Gut. Band 27, 1986, S. 1161–1168.
cite-note-2610. A.S. Truswell, J.M. Seach, A.W. Thorburn: Incomplete absorption of pure fructose in healthy subjects and the facilitating effect of glucose. In: Am J Clin Nutr. Band 48, 1988, S. 1424–1430 (nutrition.org [PDF; 1,7 MB]).
cite-note-born-2711. P. Born, W. Kamenisch, S. MĂŒller, F. Paul: Fruktosemalabsorption – Normalisierung durch Glukosezugabe. In: Verdauungskrankheiten. Band 9, Nr. 6, 1991, S. 239–241.
cite-note-2828. ↑ JĂŒrgen Ferdinand Riemann: Gastroenterologie in Klinik und Praxis. Georg Thieme Verlag, 2007, ISBN 978-3-13-158361-1, S. 97.
cite-note-2929. ↑ Ferdinand Hoff: Über Aerophagie. In: MĂŒnchener Medizinische Wochenschrift. Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. 15–19, hier: S. 17.
cite-note-3030. ↑ E. Lever, S. M. Scott, P. Louis, P. W. Emery, K. Whelan: The effect of prunes on stool output, gut transit time and gastrointestinal microbiota: A randomised controlled trial. Clin Nutr. 38(1), Feb 2019, S. 165–173. PMID 29398337
cite-note-3131. ↑ Irmgard Frey: Krankenpflegehilfe. Georg Thieme Verlag, 2002, ISBN 978-3-13-475911-2, S. 68 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-3232. ↑ FOCUS Online: NahrungsmittelunvertrĂ€glichkeit. TOMORROW FOCUS Media GmbH, 2014, S. 11 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-3333. ↑ Anne Kamp: Fruktosearm genießen. GrĂ€fe Und Unzer, 2012, ISBN 978-3-8338-2988-8 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-3434. ↑ B.O. Böhm: Klinische Diabetologie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-59539-4, S. 57 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-3535. ↑ Maximilian Ledochowski: Wenn Brot & Getreide krank machen. Georg Thieme Verlag, 2011, ISBN 978-3-8304-6026-8, S. 91 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-3636. ↑ Julia Seiderer-Nack: Was passiert im Darm? SĂŒdwest Verlag, 2014, ISBN 978-3-641-11815-0 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-3737. ↑ Harald Stossier: Viva Mayr! Georg Thieme Verlag, 2012, ISBN 978-3-8304-6365-8 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-3838. ↑ Brigitte Holzgreve: 300 Fragen zur Schwangerschaft. GrĂ€fe Und Unzer, 2012, ISBN 978-3-8338-3102-7 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-books-vaod8kxkui0c-102-3939. ↑ Karin Schutt: Mein Begleiter durch die Schwangerschaft. GrĂ€fe Und Unzer, 2010, ISBN 978-3-8338-1842-4, S. 102 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-4040. ↑ Maria Hengstberger: GynĂ€kologie von Frau zu Frau. Springer-Verlag, 2009, ISBN 978-3-211-29963-0, S. 58 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-4112. Hatto-Franz Fuchs: Gastrointestinaltrakt. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-86797-2, S. 426 (eingeschrÀnkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-andree-4242. ↑ Bert-Andree Zucker: Kompendium der Tierhygiene. Lehmanns Media, 2016, ISBN 978-3-86541-909-5, S. 115 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-4343. ↑ Gerhard Gottschalk: Welt der Bakterien, Archaeen und Viren. John Wiley & Sons, 2015, ISBN 978-3-527-68891-3, S. 114 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-4444. ↑ Avery Gilbert: What the Nose Knows. Crown Publishers, 2008, ISBN 978-1-4000-8234-6, The Molecules That Matter, S. 28.
cite-note-4545. ↑ Christian Jassoy: Hygiene, Infektiologie, Mikrobiologie. Georg Thieme Verlag, 2013, ISBN 978-3-13-151432-5, S. 272 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-4646. ↑ Ernst G. Beck: Hygiene in Krankenhaus und Praxis. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-70813-8, S. 163.
cite-note-4747. ↑ Reinhard Marre: Klinische Infektiologie. Elsevier, Urban & Fischer Verlag, 2013, ISBN 978-3-437-29216-3 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-4848. ↑ Medizinische Klinik. Urban and Schwarzenberg, 1910 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-4949. ↑ Wolfgang Weichardt: Ergebnisse der Hygiene Bakteriologie ImmunitĂ€tsforschung und Experimentellen Therapie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-92397-5, S. 185 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-5050. ↑ Sophie Le Trionnaire, Alexis Perry, Bartosz Szczesny, Csaba Szabo, Paul G. Winyard, Jacqueline L. Whatmore, Mark E. Wood and Matthew Whiteman: The synthesis and functional evaluation of a mitochondria-targeted hydrogen sulfide donor, (10-oxo-10-(4-(3-thioxo-3H-1,2-dithiol-5-yl)phenoxy)decyl)triphenylphosphonium bromide (AP39). Med. Chem. Commun., 2014,5, 728-736
cite-note-5151. ↑ Xu Cao, lei Ding, Zhi-Zhong Xie, Jin-Song Bian, Yong Yang, Matthew Whiteman, Philip K Moore: A Review of Hydrogen Sulfide Synthesis, Metabolism, and Measurement: Is Modulation of Hydrogen Sulfide a Novel Therapeutic for Cancer?; Antioxidants and Redox Signaling, Mai, 2018; doi:10.1089/ars.2017.7058
cite-note-5252. ↑ Philip K. Moore: Chemistry, Biochemistry and Pharmacology of Hydrogen Sulfide. Springer, 2015, ISBN 978-3-319-18144-8, S. 337 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-5353. ↑ J. D. SauerlĂ€nder’s Verlag: Landwirtschaftliche Forschung. J. D. SauerlĂ€nder’s Verlag, 1974 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-5454. ↑ H. Schulze, P.-M Jervþe-Storm: Halitosis. In: ZWR 2012, 121(3), S. 94–104. Georg Thieme Verlag, Stuttgart / New York; doi:10.1055/s-0032-1311750; thieme-connect.com (PDF).
cite-note-5555. ↑ CS. Probert, PR. Jones, NM. Ratcliffe: A novel method for rapidly diagnosing the causes of diarrhoea. In: Gut., 2004 Jan, 53(1), S. 58–61; PMID 14684577
cite-note-5656. ↑ FL. Suarez, J. Springfield, MD. Levitt: Identification of gases responsible for the odour of human flatus and evaluation of a device purported to reduce this odour. In: Gut., 1998 Jul, 43(1), S. 100–104; PMID 9771412
cite-note-5757. ↑ Symptomatische Therapie der Multiplen Sklerose. Georg Thieme Verlag, 2005, ISBN 3-13-133471-1, S. 72 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-ana-5858. ↑ Hermann S FĂŒeßl, Martin Middecke: Anamnese und klinische Untersuchung. Georg Thieme Verlag, 2010, ISBN 3-13-126884-0, S. 250 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-5959. ↑ Heiner Greten, Franz Rinninger, Tim Greten: Innere Medizin, 13. Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-13-552213-5, S. 787.
cite-note-6060. ↑ Linus Geisler: Innere Medizin. 19. Auflage. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-17-018768-9, S. 367.
cite-note-6161. ↑ Arendt et al.: Treatment of meteoristic complaints in chronic pancreatitis. In: Verdauungskrankheiten. 1999; Jahrgang 17, Nr. 1: 10-15.
cite-note-6262. ↑ Entleerungsverhalten - Weg mit der Zeitung
cite-note-6363. ↑ U. Albrecht u. a.: Efficacy and safety of a herbal medicinal product containing myrrh, chamomile and coffee charcoal for the treatment of gastrointestinal disorders: a non-interventional study. (PDF). In: BMJ Open Gastro. 2014, S. 1:e000015, doi:10.1136/bmjgast-2014-000015, PMC 4533328 (freier Volltext)
cite-note-6464. ↑ Arzneipflanze Wacholder. Kooperation Phytopharmaka, abgerufen am 22. Mai 2022.
cite-note-6565. ↑ GĂŒnther H. Heepen: Chaos im Darm. GrĂ€fe Und Unzer, 2017, ISBN 978-3-8338-5824-6
cite-note-6666. ↑ Robert PĂŒtz (Hrsg.): Der Furz. Vom Urknall bis heute. Die seit Menschengedenken umfassendste Dokumentation des Furzens. Zusammengestellt und kommentiert von Alfred Limbach, illustriert von Tomi Ungerer. Argos Press, Köln 1980.
cite-note-6767. ↑ Peinliche Winde. Auf diepta.de, abgerufen am 14. April 2024.
cite-note-6868. ↑ FrĂŒherkennung von Darmkrebs (PDF; 0,6 MB) auf der Website des Kantons Uri, abgerufen am 14. April 2024.
cite-note-6969. ↑ Colin Goldner: Der Kunstfurzer
cite-note-7070. ↑ Annamaria Grabowski: Schwein gehabt? epubli, 2014, ISBN 978-3-8442-9062-2, S. 13 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-7171. ↑ Klimakiller Kuh, Pressemeldung der Senckenberg Gesellschaft fĂŒr Naturforschung